Projekte

Leuchtturmprojekte für Hanau

Was passiert in Hanau?
Welche Vorhaben sind für die Stadt bedeutsam?

Im Zuge der Auswertung des Zukunftswochenendes im Jahr 2019 hat die Stadt Leuchtturmprojekte herausgearbeitet, die für die Zukunft der Brüder-Grimm-Stadt von herausragender Bedeutung sind. Sie sollen unter Beteiligung der Bürgerschaft weiterverfolgt und realisiert werden. Hierbei handelt es sich um mehr als ein Dutzend besonders bedeutsamer Stadtentwicklungsprojekte mit interdisziplinärem Pioniercharakter. Sie alle haben eine einheitliche DNA, sind konsequent nach den immer gleichen Aspekten ausgewählt:

Die Leuchtturmprojekte ermöglichen Kommunikation und Teilhabe.

Sie berücksichtigen besonders die Themen Klimawandel und Digitalisierung.

An dieser Stelle stellen wir Ihnen nach und nach jedes einzelne Projekt vor. Manche von ihnen sind ihrer Entwicklung weit fortgeschritten, bei anderen hingegen gibt es Ideen, wie an der Verwirklichung des Projektes gearbeitet werden kann. Wächst der Prozess, wachsen auch die Inhalte. Um Sie über jedes einzelne Leuchtturmprojekt auf dem Laufenden zu halten, aktualisieren wir dieses stets mit neuen Informationen. Auch Ihre Meinung ist uns wichtig. Diskutieren Sie mit uns hier.

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Maßnahmenbündel zur Stärkung der Innenstadt

Ein boomender Immobilienmarkt, eine stetig wachsende Einwohnerzahl oder ein deutliches Umsatzwachstum im Einzelhandel: Unsere Stadt hat den Imagewandel erfolgreich vollzogen. Jetzt gilt es, an die Erfolge der vergangenen Jahre anzuknüpfen und unter anderem unerwünschten Entwicklungen des innerstädtischen Einzelhandels flexibel und wirksam entgegenzutreten. Die Stadt hat ein umfassendes Maßnahmenbündel erarbeitet, um gemeinsam mit Partnern offensiv ein abwechslungsreiches Einzelhandelsangebot zu fördern. Das Maßnahmenbündel verfolgt das Ziel, die Stadt noch attraktiver zu machen. weiterlesenUm das zu erreichen, sind die Wege, die die Stadt nun beschreitet, ebenso kreativ wie vielfältig. Im Dezember 2019 beschloss die Stadtverordnetenversammlung eine Vorkaufssatzung – damit kann die Stadt strategisch wichtige Immobilien kaufen und im Interesse der Stadtentwicklung Spekulationskäufe und -verkäufe unterbinden. Als Eigentümerin kann sie gezielt Einfluss auf die Nutzung einer Einzelhandelsfläche nehmen.Zudem will die Stadt gemeinsam mit der Hanau Marketing GmbH (HMG) und weiteren Partnern gezielt nach interessanten Geschäftsideen im Einzelhandel suchen und Neugründungen sowie Start-Ups aktiv unterstützen. Für Letzteres soll ein eigenes Förderprogramm aufgelegt werden. Vorstellbar ist es auch, dass die HMG selbst als Mieterin von Flächen auftritt, um diese für neue und innovative Geschäftsideen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus wird das City-Konjunkturprogramm fortgesetzt. Mit Mitteln aus diesem Bund-Länder-Förderprogramm können Hausbesitzer einen finanziellen Zuschuss erhalten, wenn sie ihre Fassaden neu gestalten und so zu einer spürbaren Aufwertung der Innenstadt beitragen.

Termine

1. Stadtforum  „Maßnahmenbündel zur Stärkung der Innenstadt“
20.02.2020 19 bis 21 Uhr,
im Kulturforum im Forum Hanau
weitere Infos zum Termin hier

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Klimagutachten

Wie wollen wir unter dem Einfluss des Klimawandels zukünftig Flächen entwickeln und bebauen? Klar ist jetzt schon: Durch das weltweit veränderte Klima wird es in Deutschland mehr Starkregen geben, mehr Hitzetage, mehr tropische Nächte. Dabei gibt es lokale Unterschiede, die auf der Lage und den Gegebenheiten des jeweiligen Ortes beruhen. Um eine Prognose zu erhalten, welche Auswirkungen der Klimawandel konkret für Hanau haben wird, geben wir ein Klimagutachten in Auftrag. Es soll Stadtentwicklern und der Politik Planungs- und Bewertungsinstrumente an die Hand geben und auch Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie Mitverantwortung übernehmen können.

Termine

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Schutz gefährdeter Tierarten

Die intensive Nutzung landwirtschaftlicher Flächen ist eine Gefahr für alle Tierarten, die auf Feldern und Äckern leben und brüten, zum Beispiel Feldhamster, Rebhuhn Feldlerche und Feldhase. Vielfach ist der Bestand dieser sogenannten Offenland-Tierarten gefährdet; die Ausweisung eines Neubaugebietes wie in Mittelbuchen. Stadtentwicklung muss immer auch ökologisch verantwortungsbewusst erfolgen. Der Schutz der Offenland-Tierarten ist daher ein zentrales Projekt im Prozess Zukunft Hanau. Dabei geht es nicht nur darum, Kompensationsflächen zu schaffen, sondern auch darum, diese so zu bewirtschaften, dass die Tiere einen artgerechten Lebensraum erhalten.

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Mobilitätskonzept

Hanaus Einwohnerzahl wächst, und damit steigen auch die Herausforderungen an eine funktionierende und zukunftsfähige Mobilität. Fuß-, Rad- und Autoverkehr, öffentlicher Nahverkehr, Parkraum, innerstädtische Zulieferlogistik – damit wir im immer enger werdenden Stadtraum optimal ans Ziel kommen und dabei sorgsam mit der Umwelt umgehen, muss eine Frage möglichst umfassend beantwortet werden. Wie soll sich Mobilität in Hanau entwickeln? Für erste Antworten auf diese Frage entwirft die Stadt jetzt ein Mobilitätsleitbild. Im Fokus stehen dabei mehrere Aspekte. So geht es zum Beispiel um die Integration von Mobilitätsstationen vornehmlich an Bahnhöfen, wo verschiedene, Verkehrsträger miteinander verknüpft werden. Ebenso wichtig wird es sein, alternative Antriebe an Stelle fossiler Brennstoffe rücken zu lassen. Auch die Beantwortung der Frage, wie künftig Parkraum organisiert und bewirtschaftet wird, ist Bestandteil des Leitbildes. Gefragt sind ausdrücklich auch innovative Lösungen. In die Leitbildentwicklung werden auch zahlreiche Vorschläge aus dem Bürgerbeteiligungswochenende im März 2019 aufgenommen.

Auf der Grundlage des entwickelten Mobilitätsleitbilds wird im zweiten Schritt der Verkehrsentwicklungsplan gestaltet. Er umfasst die Themenfelder Fußverkehr, Radverkehr, Bus und Bahn, motorisierter Individualverkehr, Parkraumbewirtschaftung, innerstädtische Transportlogistik, vor allem für den Einzelhandel, sowie multimodale Mobilität.

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Digitales Lernen

Unsere Lebensumgebung, unsere Gesellschaft wird immer mehr von der Digitalisierung beeinflusst. Auch das lebenslange Lernen wird zunehmen digital – und muss es auch werden, will es mit aktuellen und zukünftigen Entwicklungen mithalten. Das bedeutet: Um zukunftsfähig zu sein, muss eine Stadt ihren Einwohnerinnen und Einwohnern digitales Lernen ermöglich und fördern. Ansatzpunkte sind die drei Haupt-Lerneinrichtungen: Kitas, Schulen und Volkshochschule. Beim Leuchtturmprojekt Digitales Lernen geht es darum, diese Institutionen fit für die Zukunft zu machen. Mit der VHS-Cloud – der Online-Lernplattform der VHS –, und dem bundesweiten DigitalPakt Schule sind wichtige Weichen bereits gestellt. Doch für weitere Schritte ist erst einmal eine Bestandsaufnahme nötig: Wo stehen Hanaus Kitas und Schulen in Sachen digitales Lernen? Wie sind sie aktuell ausgestattet? Wie möchten Seniorinnen und Senioren in Zukunft lernen? Hierum wird sich eine Arbeitsgruppe „Digitale Agenda Stadt Hanau“ kümmern.

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Bibliothek hoch drei

Die Entwicklung des neuen Stadtteils Pioneer Park auf einem ehemaligen Kasernengelände der US-Armee ist in vollem Gange, bis zum Jahr 2023 werden rund 5.000 Menschen das Quartier bewohnen.

Die Stadtbibliothek Hanau, die Volkshochschule Hanau und das Evangelische Forum Hanau möchten im Pioneer Park gemeinsam mit den neu zuziehenden Bürgerinnen und Bürgern eine Bibliothek für den Stadtteil entwickeln und dabei das Konzept Bibliothek ganz neu denken. Entstehen soll eine Sammlung des Wissens der Menschen, die Pioneer Park bewohnen, mit Datenbanken, Filmen, Blogs, Büchern, Zeitschriften, Gegenständen, Netzwerken und Veranstaltungen. Im Mittelpunkt steht die Teilhabe der Menschen, das Motto lautet „The community is our collection“ – Unsere Sammlung ist die Gemeinschaft.

Das neue Bibliothekskonzept kann in eine „Bibliothek hoch3“ als sogenannter
„Third Living Place“ münden, ein Lebensraum, in dem man sich gern aufhält, eine Oase zwischen Heim und Arbeitsplatz.

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „hochdrei – Stadtbibliotheken verändern“ der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem Fördergeld wird eine Personalstelle finanziert, die das Projekt ab April 2020 umsetzen soll.

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