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Sport für Alle

Hanau bewegt sich in die Zukunft.

Der neue Sportentwicklungsplan 2021 ist die Grundlage für eine „sport- und bewegungsgerechte Stadt Hanau“ mit vielfältigen Angeboten, die mit dem Wandel der Zeit Schritt halten, individuelle Arbeitssituationen, Freizeit, Alltag, Alter und verschiedenste Lebensumstände berücksichtigen ­– und Hanau von Kopf bis Fuß beweglich halten.

Hanau ist seit jeher im Sport vereint: 25.000 Mitglieder profitieren täglich von der großartigen Arbeit der rund 88 im Landessportbund Hessen organisierten Vereine.

Ein Teil der Bevölkerung ist allerdings nicht in unseren Sportvereinen aktiv sondern bevorzugt verstärkt eigene Wege, Plätze und Orte, Alltag und Arbeit mit Sport zu verbinden.

Damit Hanau auch künftig von Jung bis Alt vorbildlich fit bleibt, braucht es alltagstaugliche Konzepte, alternative Bewegungsräume und eine dynamische Organisation, die alle Hanauer Bürgerinnen und Bürger einschließt. Hier setzt die Fortschreibung der kommunalen Sportentwicklungsplanung an: Grundlage dafür bildete die repräsentative Befragung von rund 5.600 Hanauer Bürgerinnen und Bürgern ab zehn Jahren sowie Schulen und Vereinen, ergänzt durch statistische Erkenntnisse.

Die Ergebnisse definieren den neuen Sportentwicklungsplan 2021 und die daraus resultierenden Leuchtturmprojekte.

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Special Olympics 2023
sliderimage-Sport für Alle – auch schon die Kleinsten
Sport für Alle – auch schon die Kleinsten
sliderimage-rund 88 Vereine gibt es im Landessportbund Hessen.
rund 88 Vereine gibt es im Landessportbund Hessen.

Leuchtturmprojekt Host Town der Special Olympics World Games Berlin 2023

Sport ist Teil von „Zukunft Hanau“. Mit der Fortschreibung des Sportentwickungsplans 2021 hat sich die Stadt mit einem modernen „Fitnessplan“ mit Weitsicht für alltagstaugliche Sportkonzepte, alternative Bewegungsräume und eine dynamische Organisation bereit für die Zukunft gemacht.

Dabei hat sich bewiesen: Inklusion ist ein wichtiger Baustein für die Stadtgesellschaft der Zukunft und für die Hanauerinnen und Hanauer ein definiertes Leuchtturmprojekt. In den Umfragen zur Weiterentwicklung des Sportentwicklungsplans haben 84% der Befragten aus der Bevölkerung und 74% aus der Welt der Vereine angegeben, dass ihnen der Ausbau von Angeboten für Menschen mit Behinderung sehr wichtig oder wichtig ist. Das haben wir gehört und als klaren Auftrag verstanden, inklusive Angebote zu entwickeln, die alle Hanauerinnen und Hanauer zeitgemäß und von Kopf bis Fuß beweglich halten. Um das weiter voranzutreiben und möglichst viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter ins Boot zu holen, hat sich die Stadt Hanau für die Inklusionsprojekte „170 Nationen – 170 inklusive Kommunen: Das Host Town Program“ und „LIVE – Lokal Inklusiv Verein(tes) Engagement“ erfolgreich beworben, darüber hinaus stehen die Chancen gut, dass Hanau die Landesspiele 2025 von Special Olympics ausrichten darf.

#ZusammenInklusiv: Hanau möchte Teil der größten kommunalen Inklusionsbewegung Deutschlands werden und dabei sein als Host Town der Special Olympics World Games Berlin 2023. Wir freuen uns darauf, Gäste aus aller Welt bei uns begrüßen zu dürfen.

Die Special Olympics World Games sind die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Vom 17. bis 25. Juni 2023 finden die Special Olympics World Games in Berlin statt – und damit erstmals in Deutschland. Die 216 ausgewählten Host Towns bereiten den Empfang für die internationalen Delegationen und sind Gastgeber für die Athletinnen und Athleten und deren Angehörige und werden eine offene, vielfältige Gesellschaft prägen.

 

Neues Amt für Demokratie, Vielfalt und Sport

Seit dem 1. August 2021 hat die Stadt Hanau ihre Fachstellen für Vielfalt und für Sport in einem neuen Amt zusammengeführt. Unterstützt wurde die Zusammenführung durch den bisherige Leiter der Fachstelle Sport, Thomas Ritter, der auch an der Entstehung des neuen Sportentwicklungsplans maßgeblich mitgewirkt hat. Am 1. Oktober 2021 hat Andreas Jäger, bisher Leiter der Fachstelle für Vielfalt, die Leitung des neuen Amtes für Demokratie, Vielfalt und Sport übernommen und Thomas Ritter wurde in den Ruhestand verabschiedet.

Der 40-jährige Jäger leitet die Fachstelle Vielfalt seit Jahresbeginn 2021. Als aktiver Fußballer wie auch als Trainer, Schiedsrichter und  Funktionär bringt er auch viel Erfahrung in Sportvereinen mit. In der Stadtverwaltung sammelte er bisher beim Innenstadt-Umbau im Bürgerbüro, als Flüchtlingskoordinator in Sportsfield Housing und im städtischen Corona-Krisenstab Erfahrungen.

Seit Mitte 2020 ist Jäger zuständig für die Belange der Opferfamilien, die beim rassistisch motivierten Anschlag vom 19. Februar 2020 Angehörige verloren.  Gerade vor dem Hintergrund des schrecklichen Attentats kann die Rolle der Sportvereine und deren Bedeutung für die Gesellschaft nicht genug betont werden. Durch die Zusammenlegung der beiden Fachstellen entstehen Synergien, die befähigen, die großen Anforderungen in beiden Themenbereiche zu bündeln und zu bewältigen: Die Vereine in ihrer tragenden Rolle als Bindeglied der Gesellschaft können mitwirken das entstehende Zentrum für Demokratie und Vielfalt mit Leben zu füllen.