projekt

Das MAIN AU QUARTIER:
auf dem Bautz-Gelände in Großauheim entsteht ein neues Wohnquartier

Das größte Wohnbauvorhaben der kommenden Jahre entsteht am Mainufer in Großauheim. Angesichts des anhaltenden Wachstums der Stadt erfüllt dieses Vorhaben wichtige städtebauliche Ziele: Aus dem einstigen Traktoren-Standort „Made in Germany“ wird ein lebendiges Quartier mit dringend benötigtem Wohnraum. Auf rund 14 Hektar entstehen etwa 1.400 Wohnungen sowie Gewerbe- und Einzelhandelsflächen.

Eckdaten des neuen Quartiers

Auf dem circa 14 Hektar großen Areal am Mainufer realisiert die BUWOG abschnittweise das MAIN AU QUARTIER. Es umfasst rund 1.400 Miet- und Eigentumswohnungen, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen. Am östlichen Rand des Projektgebietes errichtet die Stadt Hanau eine Kita mit einem Platzangebot für etwa 140 Kinder. Entlang des Mains wird eine etwa 400 Meter lange Promenade entstehen. Die Einzelkulturdenkmäler werden erhalten, dort können sich beispielsweise Gastronomie-Betriebe ansiedeln.

Ein zentral gelegener Stadtteilpark verknüpft zudem als grünes Band die einzelnen Teilgebiete, welche sich jeweils um zentral gelegene Quartiersplätze anordnen. Der Stadtteilpark und die verkehrsberuhigten Rad- und Fußwege zwischen den Baufeldern integrieren verschiedene Nutzungsbereiche mit attraktiven Spiel- und Kommunikationsflächen, Sitzmöglichkeiten sowie Grün- und Retentionsbereichen, die zum Verweilen einladen. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit dient der Park dazu, Regenwasser vor Ort versickern zu lassen, sodass es dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zurückgeführt werden kann.

Luftbild des Quartiers aus dem Jahr 2025 mit Kennzeichnung des entstehenden MAIN AU QUARTIERS.

Die BUWOG setzt mit dem MAIN AU QUARTIER ein nachhaltiges Gesamtkonzept um. Insbesondere der Anschluss des Gesamtareals an ein neues Fernwärmenetz ist ein zentraler Infrastrukturbaustein für das Quartier. Perspektivisch ist angedacht die Fernwärme für die Heizungen und das Warmwasser im MAIN AU QUARTIER aus der Abwärme eines großen Rechenzentrums zu speisen und den dort anfallenden Energiebedarf somit schrittweise aus einer nachhaltigen Versorgung zu decken. Hierbei steht die BUWOG in enger Abstimmung mit der Stadtwerke Hanau GmbH, die zukünftig das Wärmenetz betreibt.

Zum Erhalt des Artenschutzes wurde bereits auf einer großen Teilfläche des Projektgeländes eine naturnah gestaltete Artenschutzausgleichsfläche für die Zauneidechsen hergestellt.

Planungsansicht des neuen MAIN AU QUARTIERS.
Bisherige Arbeiten und nächste Schritte

Im Laufe des Jahres 2025, bis Frühjahr 2026 wurden die notwendigen bauvorbreitenden Maßnahmen durchgeführt, die sich vor allem auf die nördliche Grundstücksfläche konzentrierten. In diesem Gebiet haben von der BUWOG beauftragte Fachunternehmen unter anderem den Abbruch der ehemals gewerblich genutzten Bestandsgebäude durchgeführt, sowie die Entfernung aller Auffüllungen und die notwenige Sanierung des Baugrunds. Hierzu gehörte die Entsorgung von Bauschutt und Müll auf die dafür vorgesehenen Deponien. Die Baureife auf der nördlichen Grundstückshälfte wird hier ab der zweiten Jahreshälfte 2026 gegeben sein und umfasst fast die Hälfte des rund 14 Hektar großen Gesamtareals. Damit sind die ersten sichtbaren Schritte gemacht und die Voraussetzung zur Umsetzung des Quartiers geschaffen.

Derzeit laufen die Planungsvorbereitungen für einen baldigen Baubeginn der Baufelder A1 und A2, der voraussichtlich im 1. Quartal 2027 stattfinden kann. Dies umfasst die Bereiche Wohnen I entlang der Lise-Meitner-Straße / Ecke Im Kautengewann. Auch für das Baufeld A3 laufen bereits Vorbereitungen zur Planung. Der Bau soll auch dort innerhalb des Jahres 2027 erfolgen.
Parallel läuft derzeit die Erschließungsplanung, um mit den Erschließungsarbeiten noch in 2027 beginnen zu können. Diese umfasst die Straßenplanung mit allen damit verbundenen oder zu berücksichtigenden Ver- und Entsorgungsleitungen. Die ersten Abstimmungen mit den dabei zu berücksichtigenden Institutionen (z.B. Versorgern) haben bereits im Zuge des Bebauungsplanverfahrens stattgefunden.

Der symbolische Spatenstich auf dem Bautz-Areal in Hanau mit (v. l.) BUWOG Geschäftsführer Jens Günther, Stadträtin Isabelle Hemsley, Bürgermeister Dr. Maximilien Bieri, Vonovia-CDO Katja Wünschel, Jessica Hesse-Kadlec (BUWOG Leitung Development Region West), Anja Batke (Leitung Stadtplanungsamt Hanau) und BUWOG Geschäftsführer Udo Sauter.
Copyright: BUWOG, 06/2026

Im 1. Quartal 2027 wird der Abbruch weiterer Bestandsgebäude stattfinden. Parallel werden in diesem Bereich weitere Bodensanierungen durchgeführt und die Flächen für die zukünftige Bebauung vorbereitet.

In Abhängigkeit von der Witterung und dem Abschluss der notwendigen Vorarbeiten kann Ende 2026 schrittweise der Baubeginn der ersten Hochbauabschnitte im Bereich Wohnen erfolgen. Die BUWOG plant, die dafür notwendigen Bauanträge im dritten Quartal 2026 einzureichen.

In den ersten beiden Bauabschnitten realisiert die BUWOG freifinanzierte und geförderte Mietwohnungen in einer Größenordnung von rund 230 Wohnungen. Die genaue Planung hierzu, insbesondere hinsichtlich der Wohnungszuschnitte und der sich daraus ergebenden Anzahl der Wohnungen betrifft, wird noch finalisiert.

Mit dem Baubeginn einhergehend findet die Verlegung erster Ver- und Entsorgungsleitungen und Herstellung erster Straßenabschnitte – zunächst in Form von Baustraßen – statt.

Einzelkulturdenkmäler des ehemaligen Bautz-Areals bleiben erhalten. Hier könnten sich zukünftig zum Beispiel Gastronomiebetriebe ansiedeln.

Interessierte für Eigentumswohnungen und Gewerbeflächen können sich direkt an den Bauträger BUWOG wenden:
MAIN AU QUARTIER

Die Vermarktung der Mietwohnungen beginnt etwa drei Monate vor Bezugsfertigkeit der Wohnungen. Auch darüber wird die BUWOG auf buwog.de zu gegebener Zeit informieren. Aufgrund des noch längeren Zeithorizontes gibt es aktuell hierzu noch keine Reservierungslisten.