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Hanaus grüne Zukunft

Unser Ziel: Hanau will bis 2040 die Klimaneutralität erreichen!

Klimaschutzmanager Sebastian Nellies arbeitet mit höchster Priorität und im Verbund mit den verschiedenen städtischen Fachabteilungen an der Fortschreibung des Hanauer Klimaschutzkonzepts. Ein erstes Klimaschutzkonzept datiert aus dem Jahr 2012 und konnte bis 2019 erfolgreich umgesetzt werden. Der Maßnahmenkatalog wie auch der Abschlussbericht sind unter klima.hanau.de einsehbar.

Neben dem Klimaschutz wird die Klimawandelfolgenanpassung wesentlicher Bestandteil des neuen Konzepts. Im Kern geht es darum, wie wir uns als Stadtgesellschaft bspw. vor extremen oder plötzlichen Wetterumschlägen künftig schützen können und wie eine Stadt hierbei präventiv wirken und effektiv gerüstet sein kann, um alle Bürgerinnen und Bürger vertrauensvoll und transparent zu informieren und zu begleiten.

Für den Aufbau von Strukturen und für das Erreichen der angestrebten Hanauer Klimaneutralität bis 2040 ist die Einbeziehung von Sektoren wie Wohnen und Bauen, Verkehr, Energie und Konsum maßgeblich. Das Initiieren einer nachhaltigen Trendwende und das Beschreiten dringend notwendiger, ambitionierter und dabei klug durchdachter Wege hin zu einer städtischen Klimaneutralität erfordert flächendeckende Zusammenarbeit, individuelle Änderungen bestehender Gewohnheiten und Maßnahmen, die sinnhaft und sozial verträglich in unterschiedlichste Bereiche der Stadtentwicklung und unserer Gemeinschaft wirken.

So sieht zum Beispiel eine Klimawirkungsprüfung vor, dass alle städtischen Vorlagen darüber verpflichtend Auskunft geben, welche Auswirkungen bereits geplante oder zukünftige Umsetzungen für das Klima ganz konkret bedeuten. Die umfassende Förderung nachhaltiger Mobilität und das Ziel, durch konsequenteres Vermeiden und Wiederverwerten von Abfall zu einer sogenannten „Zero Waste City“ zu entwickeln, sind weitere Eckpfeiler, die an ein Umdenken und ein bewussteres Handeln im Alltag aller appellieren.

Ein Klimagutachten wurde wiederum zuletzt 1992 für die Stadt Hanau vorgelegt. Im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde wird jetzt ein aktuelles Gutachten für Ende des Jahres erwartet. Hier werden unter anderem Kaltluftschneisen und weitere geografische Gegebenheiten Beachtung finden, die bei der Erschließung neuer Baugebiete ökologisch relevant würden.

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