Slider

4. März 2021, 19.00 – 20.30 Uhr

Stadtforum „Zero Waste City“

Hanau soll „Zero Waste City” werden und sich mit anderen europäischen Städten zusammenschließen, die ebenfalls das Ziel verfolgen Abfall zu vermeiden oder wiederzuverwenden und weitgehend im Ressourcen-Kreislauf zu führen. Dieses Thema steht im Mittelpunkt des 2. Virtuellen Stadtforums am Donnerstag, 4. März, von 19 bis 20.30 Uhr.

Der Großteil des weltweiten Einwegmülls besteht aus Plastik. Dies verursacht Kosten bei der Beseitigung und hat erhebliche gesundheitliche Folgen für Mensch, Tier und Natur. Dabei ist es weder kompliziert noch zeitaufwendig, den erheblichen Konsum von Einwegplastik im privaten Bereich weitgehend zu reduzieren.

Was können wir demnach in Hanau unternehmen, um das Plastikaufkommen im Alltag relevant zu reduzieren?

Das Stadtforum Plastik bietet hierzu am 4. März mit Anja Zeller (Leiterin der Stabsstelle Nachhaltige Strategien) und Dr. Bernhard Bauske (WWF Deutschland) einen umfassenden Ein- und Überblick, der sich sowohl der Situation weltweit als auch den Maßnahmen vor Ort widmet. In den Vorträgen werden jeweilige Ist-Zustände beschrieben, nachhaltige Strategien eruiert, um daraus alltagstaugliche Empfehlungen abzuleiten.

Während WWF-Experte Bauske seit Jahren zum Thema Plastikmüll in den Weltmeeren forscht und uns über die daraus resultierenden verheerenden Schäden aufklärt, regt Zeller – in Kooperation mit Hanau Marketing – konkrete Maßnahmen auf lokaler Ebene an, um das Plastikaufkommen im Alltag, vor der eigenen Haustüre, beim Hinterfragen von Gewohnheiten, mit Übernahme von Verantwortung und allgemeiner Achtsamkeit zu minimieren. Um das Klima allerorten zu verbessern, die Umwelt zu entlasten und sich mit überraschend wenig Umstellung und Aufwand solidarisch für eine lebenswerte Zukunft in Hanau zu engagieren, sind folgende Maßnahmen erarbeitet und teilweise bereits erfolgreich auf den Weg gebracht worden:

●  Verbot von Einwegplastik bei städtischen Festen und Veranstaltungen

 Hanauer Wochenmarkt soll plastikarm werden (wichtige Schritte wurden umgesetzt)

verstärkt auf „unverpackt Einkaufen“ (Läden, Stationen, Aktionen) hinweisen

Mehrwegpfandsysteme für die gesamte Gastronomie-Branche im Abhol- und Lieferbereich

Beratungen für Vereine und Privatpersonen (verstärkte Aufklärung und praktische Tipps)